Augsburg – Mit dem Döner-Verbot zu altem Ruhm

19. Dezember 2009 von Matthias

Lange Zeit ist es her, dass Augsburg das Zentrum der Welt war. Zu verdanken hatte die Stadt ihre Bedeutung als Welthandelszentrum der Familie Fugger. Heute hat Augsburg im Schatten von München schwer damit zu kämpfen nicht völlig aus dem Bewusstsein der Menschen zu verschwinden. Um dies zu verhindern lässt sich die Stadt Augsburg besonders kreative Dinge einfallen, so wurde auf der Maximilianstraße, der Fußgängerzone von Augsburg, vor einiger Zeit das in Deutschland wohl einmalige Döner-Verbot eingeführt. Seitdem ist es dort verboten nach 1 Uhr Proteine jeglicher Art, also alle Arten von Essen und Getränken zum Mitnehmen zu verkaufen. Besonders hart trifft das vor allem das Partyvolk, das sich mit einer kleinen Mahlzeit auf dem Heimweg stärken möchte.

Gut vorbereitet lässt es sich weiterhin unbeschwert feiern

Richtig vorbereitet kann man in Augsburg jedoch nach wie vor bis in die späte Nacht prima feiern und sich auf dem Weg nach Hause stärken. Einfach die Handtasche oder Jackentasche vor 1 Uhr mit Proviant füllen, schließlich ist nicht der Verzehr sondern nur der Verkauf ab 1 Uhr verboten. So erfüllt das Döner-Verbot zwar nicht seinen eigentlichen Zweck, die Prachtstraße von Augsburg von Lärm und Müll zu befreien, aber zumindest bekommt Augsburg mal wieder die Aufmerksamkeit die es eigentlich auch verdient hat, fast wie zu alten Zeiten…